Tipps von A bis Z

Alles wissenswerte über Chalkidiki und Griechenland finden Sie hier nochmal in der übersichtlichen Kurzfassung:

A

Anreise
Unsere Tipps für Ihre Anreise nach Griechenland haben wir im Kapitel Anreise auführlich behandelt. Dieser Link bringt Sie direkt dorthin.

Autofahren
Beschilderug und Verkehrsregeln sind in etwa identisch mit denen in Deutschland. Das Verkehrsschild mit der römischen Eins im roten Rand weist auf ein Halteverbot an ungeraden tagen hin. Das gleiche für die geraden Tage zeigt eine römische Zwei.



Die höchstzulässige Geschwindigkeit beträgt 50 km/h in geschlossenen Ortschaften, 90 km/h außerorts, 110 km/h auf Kraftfahrstraßen und 120 km/h auf Autobahnen. Die Promillegrnze liegtbei 0,5. Es besteht Anschnallpflicht im Auto und Helmpflicht für Motorradfahrer, die übrigens auch auf Autobahnen max. 90 km/h schnell fahren dürfen. Für die Einreise wird eine grüne Versicherungskarte benötigt. Der Griechische Automobilclub ist unter der Rufnummer 104 erreichbar. Die Pannenhelfer müssen bar bezahlt werden. Einige ausländische Automobilclubs erstatten diese Aufwendungen zumindest teilweise.

B

Bahn
Das Griechische Eisenbahnnetz hat in den vergangenen vier Jahren das größte Modernisierungsprogramm seiner Geschichte erlebt. Inzwischen verfügt Griechenland über eine recht moderne Eisenbahn. Zwischen Athen und Saloniki verkehren moderne Intercityzüge die in den kommenden Jahren durchgängig 200 km/h schnell werden sollen. Auf dieser Strecke verkehrt seit 2005 auch ein moderner Nachtzug mit klimatisierten Schlaf und Liegewagen.
Die wenigen Reisezüge ins Ausland entsprechen jedoch noch immer nicht Europäischem Niveau und sind nicht zu empfehlen. Die Fahrpreise sind recht günstig und auch preiswerter als vergleichbare Bustickets.

Bus
Sowohl bei Reisen innerhalb der Region Chalkidiki als auch innerhalb Griechenlands spielen die Überlandbusse eine wichtige Rolle. Sie verbinden praktisch alle Orte untereinander und werden inzwischen meist mit recht modernen Fahrzeugen bedient. Die Fahrpreise sind günstig. Gedruckte Fahrpläne gibt es nicht. Informationen sind nur an den Busbahnhöfen erhältlich.

C

Camping
Campen (Zelten) ist nur auf ausgewiesenen Campingplätzen gestattet. Die meisten der unzähligen Plätze in der Region Chalkidiki finden Sie in unseren Yellow Pages.

D

Diplomatische Vertretungen
Das Deutsche Konsulat in Saloniki erreichen Sie telefonisch unter 2310-236315, das Österreichische unter 2310-236500 und das Schweizerische unter 2310-234442

Discotheken
Wegen des schönen Sommerwetters sind viele Discotheken "open air". Im Winter feiert man in oft bildhübschen Clubs im Inneren. Eintritt wird nur selten fällig. Dresscodes spielen jedoch eine Rolle - mit Badelatschen und Shorts geht in Griechenland zumindest Abends fast garnichts! Die Getränkepreise der Clubs sind meist happig. Nicht selten werden 4 € und mehr für ein Bier verlangt.

E

Einreise
EU-Bürger benötigen einen Reisepass oder Personalausweis. Für Kinder unter 16 reicht ein Kinderausweis.

F

FKK
Nacktbaden ist offiziell nur an ausgewiesenen FKK-Stränden gestattet. An einsamen Stränden interessiert sich jedoch niemand für Vorschriften. "Oben ohne" zu sonnen stört hier hingegen niemanden mehr.

Film und Foto
Fotografieren ist fast überall erlaubt. In der Nähe von militärischen Einrichtungen und Grenzen weisen Schilder darauf hin, dass Fotografieren und Filmen bei Strafe verboten ist. Sie sollten sich daran halten. In Kirchen und Museen ist meist eine besondere Fotogenehmigung erforderlich. Gleiches gilt für Bahnanlagen.
Fotomaterial ist hier etwas teurer als etwa in Deutschland. Batterien sind sogar sehr teuer und sollten besser mitgebracht werden. Fotoarrbeiten erledigen die meisten Geschäfte innerhalb von 30 Minuten. Die Preise sind akzeptabel.

G

Geld
Bargeld bekommen Sie preiswert mit der Maestro- (ehem. EC-) Karte an einem der vielen Geldautomaten. Bargeldverfügungen mit Kreditkarten werden meist mit üppigen Gebühren belegt.
In den meisten Geschäften und Hotels können Sie mit Karten bezahlen. Tankstellen nehmen eher selten Karten. Sie sollten vor dem Tanken nachfragen, wenn Sie nicht ausreichend Bargeld dabei haben! Die Tankstellen auf den Halbinseln Kassandra und Sithonia akzeptieren beispielsweise gar keine Kartenzahlungen.
Reiseschecks werden von Banken und Postämtern eingetauscht. Banken und Postämter schließen sehr früh - meist um 14 Uhr.

Gesundheit
Die Erstversorgung von schwer Erkrankten oder verunglückten Patienten erledigen die Mini-Krankenhäuser genauso wie ihre großen "Kollegen" zunächst kostenlos. Die weitere Behandlung erfordert jedoch entweder einen Griechischen Krankenschein - den gibts gegen Vorage eines Deutschen Auslandskrankenscheins bei der Krankenkasse IKA - oder aber Bargeld. In jedem Fall empfielt sich eine Reisekrankenversicherung. Niedergelassene Ärzte behandeln übrigens nur gegen Bares. Die verauslagten Honorare werden jedoch meist von den heimischen Krankenversicherern erstattet.
Apotheken gibt es in allen größeren Örtchen und selbstverständlich in den Städten. Medikamente sind hier meist deutlich preiswerter als z.B. in Deutschland.

I

Internet
Zugang zum Internet bieten die großen Hotels auch in den Gästezimmern an. Dort können Sie z.B. Ihr eigenes Notebook am Telefonanschluß oder drahtlos via WLAN verwenden. Für Reisende ohne eigenen Computer gibt es in beinahe jedem Ort Internetcafes. Gerade in Touristenorten werden oft happige Preise für langsame Zugänge verlangt. Es lohnt sich daher, Preise zu vergleichen!

K

Klima
Der schönste Monat ist auch in Griechenland der Mai! Jetzt blüht es überall und die Temperaturen sind angenhm - nicht zu warm und auch nie kalt. Im August ist es oft so heiß, dass man den Strand kaum verlassen mag. Die beste Reisezeit für den Badeurlaub ist zwischen Mai und September. Der Oktober ist schon etwas kühler - oft gibt es aber noch warme Tage, an denen man sogar baden kann. Ab November wird es auch in Chalkidiki Winter: Die Nächte werden recht kalt und tagsüber klettert das Thermometer nur noch kurz auf angenehme Temperaturen bis 20 Grad. Im Winter regnet es auch öfter mal. Hin und wieder sieht man - zumindest in den Hochlagen - auch mal eine Schneeflocke!

M

Mietwagen
Waren die Mietwagen vor 10 Jahren noch die schlechtesten und zugleich teuersten so ist in dieser Beziehung endlich Europa nach Griechenland gekommen. Die Autovermieter bieten moderne Kleinwagen zu Preisen ab 30 Euro pro Tag an. In der Hochsaison empfiehlt sich die Buchung von zu Hause aus. Im Winter kann man auch vor Ort ein Schnäppchen machen.

N

Notrufnummern
Die Rettungsleitstellen sind hier nicht immer mit Menschen besetzt, die irgendeine Fremdsprache beherrschen. Sie sollten im Notfall deshalb jemanden anrufen lassen, der Griechisch spricht!

Polizei 100
Rettungsdienst 166
Feuerwehr 199

P

Post
Postämter gibt es in allen größeren Orten - teilweise werden die Dienstleistungen auch von Postagenturen erbracht. Die Postämter schließen spätestens um 14 Uhr. Der Luftpostbrief nach Deutschland kostet 0,65 €. Sie sollten Ihre Post am besten direkt beim Postamt abgeben oder in einen, in der Nähe befindlichen Briefkasten einwerfen. Briefkästen in den Stranddörfern werden nur unregelmäßig geleert. Ein Brief nach Deutschland benötigt 3 Tage. Pakete sind sehr lange unterwegs und der Versand ist sehr teuer.

Preise
Die Preise in Griechenland entsprechen etwa denen in Deutschland. Lebensmittel sind meist teurer, Sprit ist billiger. Eine Tasse Kaffe in einem einfachen Cafe kostet etwa 2 €, in einem der angesagten Szene-Läden mindestens 3 €. Ein Glas Bier (0,3l) schlägt in der Strandbar mit wenigstens 3 € zu Buche, in der Taverne gibts die ganze Flasche für 2 €. Ein Liter Superbezin ist derzeit (Dezember 2005) für 0,80 bis 0,90 € zu haben. Fisch ist in Restaurants und Tavernen sehr teuer und wird zum Kilopreis von derzeit ab etwa 30 € abgerechnet. Im Supermarkt sind besonders Importprodukte (auch Filterkaffee) sehr teuer. Erstaunlich teuer sind auch Milchprodukte.

S

Sprache
Die Griechen finden es unglaublich toll, eine eigene Schrift zu haben, die sonst kein anderes Volk verwendet. Diese Exklusivität ist für den Besucher jedoch eher hinderlich. Immerhin sind inzwischen die meisten Schilder in griechischer und lateinischer Schrift ausgeführt. Ein wenig Hilfe bei Ihren ersten Begegnungen mit der Griechischen Sprache dürfte unser Mini-Sprachführer bieten.

Strom
In Griechenland kommen 220 Volt Wechselspannung bei 50 Hz aus der Steckdose. Auch die Steckdosen sehen aus wie die in Deutschland. Lediglich in Altbauten sieht man oft noch zwei und dreipolige Steckdosen wie sie z.B. in der Schweiz gebräuchlich sind. Diese Steckdosen sind jedoch nur zum Anschluß schutzisolierter Geräte geeignet. Sie erkennen diese Geräte an dem sogenannten Eurostecker. Er ist länglich und flach anstatt rund, wie die Schukostecker. Außerdem sind sie nur zweipolig und haben keinen Kontkt für den Schutzleiter. Die meisten Elektrogeräte, die Menschen heute mit in den Urlaub nehmen, entsprechen dieser Bauart. Wenn Sie dann doch eine Waschmaschine mitnehmen wollen, sollten Sie ggf. mit einem Elektriker sprechen.

T

Taxi
Taxifahren in Griechenland macht Spaß, da die Preise wirklich günstig sind. Pro Kilometer werden je nach Gegend etwa 0,30 € berechnet. Dazu kommt eine Grundgebühr und ggf. Zuschläge. Diese Zuschläge sind statthaft bei An- und Abfahren vom und zum Flughafen, Hafen und Bahnhof sowie für Gepäckstücke mit einem Gewicht von mehr als 10 kg. Teurer ist es auch an Sonn und Feiertagen. Nachts - zwischen 0 und 6 Uhr kostet es gar doppelt so viel, wie tagsüber.

Telefonieren
Der Griechen liebstes Spielzeug scheint das Handy zu sein - zumindest tragen sie es beinahe ständig am Ohr. So wundert es kaum, dass die Netzabdeckung gut ist. Für Besucher aus dem Ausland, die eine sogenannte Roaming-Option nutzen können, stehen drei Telefongesellschaften zur Auswahl. Allen gemein ist, dass die Roaming-Gebühren unverschämt hoch sind! Wenn Sie auch nur etwas mehr als gar nicht mit dem Mobiltelefon telefonieren möchten, sollten Sie eine Prepaid-Karte erwerben. Sie kostet maximal 20 € und beinhaltet ein Guthaben in Höhe von 10 €. Damit telefonieren Sie übrigens - innerhalb Griechenland - wesentlich günstiger als in vielen anderen Europäischen Ländern. Prepaid-Karten gibt es in den Shops der Mobilfunkgesellschaften (cosmOTE, TIM und Vodafone), an Kiosken und in vielen anderen Geschäften aller Art (!).
Festnetztelefonie ist im Hotel oft "etwas" teuer. Günstiger gehts an einem der unzähligen Kartentelefone, die beinahe überall "rumhängen". Die passenden Karten gibts am Kiosk und in den Shops der Telefongesellschaft OTE.
Die Vorwahl ins Ausland beginnt mit "00" gefolgt von der Länderkennziffer. Deutschland hat somit die Vorwahl 0049, Österreich 0043 und so weiter. Danach wählen Sie die Ortsvorwahl ohne die führende Null, also zum Beispiel 30 für Berlin und dann die Rufnummer des Menschen, den Sie anrufen wollen. Die Nummer 12345678 in Berlin wählen Sie dann also wie folgt: 0049 30 12345678.
Innerhalb Griechenlands wird die Ortsvorrwahl übrigens immer mitgewählt.

Trinkgeld
Etwa 10% gelten als angemessen - mindestens jedoch 50 Cent. Im Restaurant läßt man sich meist erst das Wechselgeld herausgeben und legt das Trinkeld dann auf den Tisch.

Z

Zeit
In Griechenland gilt eine andere Zeitzone. Es ist immer eine Stunde später als z.B. in Deutschland. Auch hier gilt die Sommerzeit. Funkuhren, die vom Deutschen Zeitsender DCF-77 gesteuert werden, funktionieren auch hier - allerdings nur dann, wenn Sie die Möglichkeit bieten, eine andere Zeitzone einzustellen. Sonst zeigen Sie selbstverständlich immer die Deutsche Uhrzeit an.

Zeitungen
Im Sommer gibt es in allen Touristenorten eine kleine Auswahl ausländischer Tageszeitungen. Die Deutsche "Bild" Zeitung wird während der Sommermonate hier gedruckt und erscheint tagesaktuell. Alle anderen Titel kommen am Folgetag in die Läden. Im Winter gibt es internationale Titel nur in Nea Moudania und selbstverständlich In Thessaloniki.

Zoll
Die Einfuhrbestimmungen entsprechen dennen der übrigen EU-Länder. So dürfen Bürger aus anderen EU-Staaten alles zum persönlichen Gebrauch zollfrei ein- und ausführen. Die Einfuhr von Waffen (auch "Spielzeug") ist verboten. Gleiches gilt für Gegenstände, die als Waffe zu gebrauchen wären (Messer, Reizgas etc.). Ebenso verboten ist die Ein- und Ausfuhr jeder Art von Drogen und ähnlichen Substanzen. Vergleichbare Medikamente sollten bei den Zollbehörden deklariert werden, da Zuwiederhandlungen mit drakonischen Strafen belegt sind.