Elena - Rocco's Welt
Es war bereits Dunkel als wir sein Versteck erreichten. Müde und hungrig folgte ich ihm in seine Höhle. Dort war es angenehm kühl - und ruhig? Nein also von ruhig kann man da wirklich nicht sprechen. Zu meiner größten Verwunderung herrschte ein wildes Treiben in der Höhle. Unzählige Hunde wuselten da herum. Ich lag also mit meiner Vermutung das Rocco so ein richtiger Einzelgänger ist völlig falsch.
Als ich neben mich schaute stellte ich fest, daß Rocco verschwunden war. Ich ging also tiefer in die Höhle hinein und schon kam ein alter kleiner und sehr freundlicher Hund auf mich zu. Sein Name ist Napoleon und er ist Roccos bester Freund - wie er mir direkt voller Stolz verkündete. Er forderte mich auf ihm zu folgen. Schließlich hatte er die Aufgabe übertragen bekommen, sich um mich zu kümmern. Napoleon war ein lustiger aufgeweckter Bursche dem man sein Alter wirklich nicht ansah. Er sprang fröhlich vor mir her und erzählte mir voller Stolz, daß er ja Roccos Vertretung und sein bester Kumpel sei. Ich brauchte ihn gar nicht erst zu bitten, mir etwas über Rocco zu erzählen es sprudelte alles von selbst aus ihm heraus. Er stellte mir viele seiner Freunde vor und betonte dabei ganz deutlich das das alles Hunde seien die er und Rocco vor dem sicheren Tod bewahrt hätten. Einige von ihnen sahen wirklich grausig aus. Am schlimmsten jedoch sah der arme „Socke“, das neuste Mitglied in dieser Gang aus. Vom Menschen mißhandelt und verstümmelt.
Jeder der hier ist hat grausames erlebt und überlebt. Gedemütigt, geschlagen, misshandelt, ausgesetzt - oft dem Tode gerade noch entkommen.
Zum Glück gibt es ja noch andere Menschen, gute Menschen, Menschen die es sich zur Aufgabe gemacht haben, uns Tieren ein besseres Leben zu ermöglichen. Menschen die nicht die Augen schließen und sagen das geht mich nichts an. Erst neulich hier auf meiner Wanderung habe ich einen solchen Menschen getroffen. Er gehört zu den wenigen Tierschützern hier in Chalkidiki die dafür sorgen, daß wir eine bessere Zukunft haben.
Solche Menschen sind leider noch zu wenig aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das es mehr werden, vor allem brauchen diese Leute dringend Unterstützung.
Sobald wie möglich werde ich mich mit meinen Zeitungsleuten zusammen setzen und überlegen wie man diese Leute am besten unterstützen kann und wie man vor allem den Tieren helfen kann. Wenn ihr Vorschläge und Ideen habt dann teilt sie uns doch einfach mit. Wir würden uns sehr über eure Mithilfe und Vorschläge freuen.
Für heute nun möchte ich mich verabschieden der Tag war lang und beschwerlich und auch der morgige Tag wartet mit neuen Herausforderungen auf mich.
Alles liebe eure Elena